Produktvisionen 2080+

Im Zuge unseres 60. Firmenjubiläums am 19.09.2019 haben wir uns die Frage gestellt, wie Produkte in 60 Jahren aussehen werden. Nicht nur aus dem Blickwinkel der heute verfügbaren und prognostizierten Technologien, sondern auch aus der Überlegung, wie wir für uns selbst ein Leben in 60 Jahren vorstellen. Hierzu haben wir bereits viele Veröffentlichungen gesichtet und spannende interne Kreativ-Workshops durchgeführt.

Anhand einiger exemplarischen Produkte wagen wir uns derzeit in die Ausarbeitung erster interessanter Thesen:

 

Urban Farming
Urban Farming

VISION 01: URBAN FARMING
Es entstehen neue Formen kleiner bis mittlerer Landwirtschaft in städtischen und stadtnahen Räumen, die teils gewerblich und teils privat betrieben werden.

 

Situation heute
+ Große Abhängigkeit von gekauften Lebensmitteln

+ Anhäufung von extrem viel Verpackungsmüll

+ Lebensmittelverschwendung durch Mengenungenauigkeiten

+ Lange Transportwege verursachen einen Großteil an negativer Umweltbilanz

+ Heutiges Urban Farming ist noch wenig verbreitet und weitgehend unausgereift

 

Lösungsansätze
+ Schaffung geeigneter Infrastrukturen durch die Einbeziehung moderner Kommunikations- und Transportmittel für den Individualtransport

+ Bauliche Maßnahmen von veränderten Wohnraumkonzepten bis zu innerstädtischen Pflanzräumen in Innenbereichen, auf Dachlandschaften und bestehenden Gewerbeflächen

+ Laien-freundliche Methoden und Anbautechniken

+ Dauerhafte Änderung des Konsum- und Ernährungsverhaltens der Bevölkerung

+ Maßnahmen, die weiterhin ein individuell geprägtes Verhalten zulassen, in der Summe aber Erfolg ermöglichen

 

Urban Farming
Industrielle Fertigung
Industrielle Fertigung

VISION 02: INDUSTRIELLE FERTIGUNG
Durch optimierte Lasertechniken können komplexe Industrieprodukte und Maschinen gefertigt werden. Je nach technischer Möglichkeit werden dabei herkömmliche Fertigungsverfahren abgelöst.

 

Situation heute
+ Lokale Fertigung industrieller Produkte in Industriezentren (Asien, Europa, Nordamerika)

+ Hohes weltweites Transportaufkommen für die globale Vermarktung

+ Negative Auswirkungen für die Umwelt

+ Verteuerung der Produkte

+ Effizienzverluste durch ungenaue Anpassung an Marktbedürfnisse

+ Recycling wirtschaftlich schwierig mangels effizienter Technologien

+ Globalisierung bedeutet heute die Verfügbarkeit von Produkten durch weltweite Verteilung aus Fertigungsschwerpunkten

+ Fertigungs-Knowhow ist spezifisch und an Fertigungsschwerpunkte gebunden

+ Fertigungstechniken sind sehr komplex, verbrauchen viel Energie und Ressourcen

+ Mangel an Flexibilität führt im Wandel der Märkte zum Aussterben industrieller Standorte

 

Lösungsansätze
+ Flexible Fertigungsmethoden

+ Größere Marktnähe durch Dezentralisierung von Fertigungsstätten

+ Reduzierung unnötiger Prozesskomponenten

+ Recycling als Teil des Produktionsprozesses und des Ressourcenmanagements

+ Optimierung des Transportfaktors

 

Industrielle Fertigung
Communal Robots
Communal Robots

VISION 03: COMMUNAL ROBOTS
Die Vernetzung von Robotern untereinander sowie intelligente Arbeitsteilung unter Robotern liegen besonders im Fokus.

 

Situation heute
+ Roboter unterstützen uns im Alltag bei mühsamen Arbeiten

+ Nur wenige Menschen verfügen über solche Alltagshelfer

+ Ein Roboter ist in der Regel auf die Ausführung einer Tätigkeit spezialisiert und begrenzt

 

Lösungsansätze
+ Roboter können Menschen künftig auf unterschiedliche Art und Weise im Alltag unterstützen

+ Einsatzorte und Aufgaben werden von den Robotern autonom erschlossen

+ Flexible Rüstung der Roboter für verschiedene Einsatzfelder und Tätigkeiten
+ Komfortabler Umgang mit dem Roboter im Hinblick auf Kosten, Wartung und Verfügbarkeit

 

Communal Robots
Holz- und Forstwirtschaft
Holz- und Forstwirtschaft

VISION 04: HOLZ- UND FORSTWIRTSCHAFT
Zum einen muss überlegt werden wie Informationen und Technologien auch in diesem Anwendungsbereich sinnvoll vernetzt werden können und der Waldarbeiter in seiner Arbeit unterstützt und entlastet werden kann. Zum anderen besteht die Frage wie Arbeitsgeräte und -fahrzeuge im Jahr 2080 aussehen könnten.

 

Situation heute
+ Einsatz von schwerem Gerät wie Vollerntern und Fällraupen sowie von Motorsägen, die wiederum von Waldarbeitern geführt und bedient werden

+ Körperlich anstrengende Arbeit und schwere Geräte

+ Gefährliche Arbeit

+ Einsatz in sensiblen Naturreservaten

+ Entlegene Regionen

+ Unzugängliches Gelände

+ Wald ist ein sensibles und bedrohtes Naturgut

+ Wälder als Klimaregulator und Kohlenstoffsenker (CO2 Filter) und als Ökosystem und Lebensraum für Tiere (Luft- und Was- serschutzfunktionen und der Erhalt von Biodiversität)

 

Lösungsansätze
+ Reduzierung der Belastung für Mensch, Umwelt und Arbeitsgerät

+ Einfachere Überwachung

+ Uneingeschränkte Pflege

+ Ziel ist minimal invasives Eingreifen und die gezielte Auf- und Ausforstung

+ Düngung und Schädlingsbekämpfung

 

Holz- und Forstwirtschaft

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