Zertifikat für klimaneutrale Unternehmen

Nachhaltigkeit

Wir möchten uns als zukunftsweisendes Unternehmen auch der Verantwortung stellen, wie man Produkte und Produktentwicklung und auch das eigene Unternehmen „nachhaltiger" aufsetzen kann: Im Sinne von Ressourceneinsatz, Materialauswahl, Service- und Recyclingaspekten aber auch übergeordneten Konzepten, so dass auch die ökologische Definition des Begriffes Nachhaltigkeit erzielt werden kann. Dies ist ein Umbruch, der sicherlich in den nächsten Jahren noch an Bedeutung gewinnt und ebenfalls in ein Gleichgewicht mit den aktuellen und zukünftigen Marktverhältnissen gebracht und global betrachtet werden muss.

 

Das Bundesministerium für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung (BMZ) bildet mit starken nichtstaatlichen Akteuren und Unternehmen eine Allianz für klimafreundliches Wirtschaften.

 

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Ökologischer Fußabdruck

Klimaneutralität

Neben der jährlichen Auditierung unserer Arbeitsprozesse, Qualitätsansprüche und der kontinuierlichen Verbesserung gemäß ISO 9001: 2015 haben wir uns nun auch bezüglich unseres Corporate Carbon Footprints extern prüfen und zertifizieren lassen und sind stolz, nun ab dem Jahr 2019 als „klimaneutrales" Unternehmen agieren zu können und somit auch unseren Beitrag zur Reduktion des weltweiten CO2 Ausstoßes zu leisten!

Der Corporate Carbon Footprint bilanziert das ausgestoßene Kohlenstoffdioxid sowie andere Treibhausgase, die im Zuge der Geschäftstätigkeit erzeugt werden. Diese werden erfasst, die Quellen und Reduktionsmöglichkeiten identifiziert und in einem ersten Schritt über konzeptionelle Projekte kompensiert und idealerweise durch entsprechende Investitionen und Maßnahmen für den zukünftigen Betrieb direkt reduziert.
Auch freut es uns, dass Themen wie alternative und regenerative Werkstoffe sowie die Reduktion von Kunststoffen zunehmend von einigen unserer Kunden ebenfalls bereits während des Produktentstehungsprozesses mit uns gemeinsam reflektiert und umgesetzt werden.

Emissionsbilanz des Unternehmens

Emissionsbilanz

Das Ergebnis zeigt dass ca. 1/3 des in unserer Unternehmensbilanz erfassten CO₂ nicht direkt vom Unternehmen als solches, sondern von den Mitarbeitern durch deren Pendelwege zur Arbeit emittiert wird.

Den Ausstoß der Dienstreisen und unserer Firmen-PKW-Flotte konnten wir bereits in den letzten Jahren erfolgreich reduzieren, indem wir nach den ersten persönlichen Meetings bei Projektstart- welche für die exakte Spezifikation der Aufgabenstellung und das gemeinsame Teambuilding nach wie vor extrem wichtig sind – mit vielen unserer Kunden wöchentliche jour-fixes via Webkonferenzen durchführen.

Mit großen Kunden aus China und den USA haben wir es so erfolgreich geschafft, über mehrere Jahre ohne eine einzige Flugreise zusammenzuarbeiten! Dies verhindert CO₂ Ausstoß und spart für beide Seiten wertvolle Zeit.

Den weiteren großen Baustein der aus der Historie des eigenen Gebäudes vorhandenen Ölheizung werden wir in den nächsten Jahren in Angriff nehmen. Nachdem bereits vor einigen Jahren ein deutlich effizienter Brenner beschafft wurde, müssen nun sorgfältig Alternativen geprüft werden, welche sich zugleich in die bestehende Gebäudestruktur integrieren lassen. Keine leichte und auch eine kostenintensive Aufgabe.

Beim Stromverbrauch liegen wir trotz 1.000 qm Produktion und etlicher IT-Infrastruktur relativ gut. Auch hier werden wir eine Umstellung auf Ökostrom aus lokaler Wasserkraft und ggf. mittelfristig in die Investition in eigene PV-Anlagen und Pufferspeicher prüfen.

Den größten Block erzeugen jedoch die täglichen Pendelstrecken unserer Mitarbeiter. Hier sieht man wieder sehr eindrucksvoll, dass Klimaschutz ebenfalls auch bei jedem einzelnen anfängt. Einige unserer Mitarbeiter pendeln schon mit dem Fahrrad oder haben Fahrgemeinschaften gebildet. Die Anbindung an den ÖPVN ist jedoch trotz gegenüberliegendem Bahnhof mit 1-2 Zügen pro Stunde relativ dürftig. Vielleicht fällt uns hier ja noch gemeinsam mit den Mitarbeitern etwas ein...

Alles in allem befindet sich BUSSE auf einem soliden Pfad hin zu einem reduzierten CO₂ Ausstoß.

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Tragik der Allmende

Tragik der Allmende

Die Umwelt und die damit verbundene Luft ist ein Allmendegut. Sie kann von niemanden vollständig in Besitz genommen werden, folglich fühlt sich niemand verantwortlich. Unternehmen sind für einen Großteil der emittierten Abgase verantwortlich. Bei den Abgasen handelt es sich um negative externe Effekte, welche sich schädlich auf die allgemeine Bevölkerung auswirken. Grundsätzlich gibt es drei Lösungen zum Umgang mit dieser sogenannten Tragik der Allmendegüter.

Eine Möglichkeit ist das Honorieren von Personen und Unternehmen, die sorgsam mit dem Allmendegut umgehen. Diese Möglichkeit kommt allerdings nicht für die EU in Betracht, da derartige Systeme nur in kleinen unabhängigen Gruppen wie z.B. kleinen Ureinwohnerstaaten umgänglich funktionieren. Eine zweite Möglichkeit wäre die Limitierung der Tage, an denen CO2 ausgestoßen werden darf. Auch dieser Vorschlag wurde verworfen, da die Unternehmen in Folge dieser Maßnahme ihre Produktion effizienter gestalten müssten, um das Problem einer durch die Einschränkung geringeren Produktion zu umgehen.
Die EU hat sich für die dritte Möglichkeit, die sogenannten ITQs (Individual Transferable Quotas) entschieden. Das bedeutet ein System einzuführen, welches Rechte am Allmendegut vergibt. Es handelt sich um ein sich selbst kontrollierendes System, da sich die Beteiligten selbst überprüfen.
Dieses System wurde bereits in anderen Varianten erfolgreich angewendet: In Neuseeland wurde z.B. zu viel Thunfisch gefangen, der Bestand sank und die Fischer wurden ärmer. Das Meer wurde überfischt. In Folge dessen wurden die Fischer unzufrieden und suchten nach einer Lösung. Man hat sich für das System der ITQs entschieden und die Masse an Fisch, die ein Fischer im Jahr fangen darf beschränkt. Zudem wurde es den Fischern erlaubt ihre ITQs zu verkaufen beziehungsweise neu zu kaufen. Der Fischbestand hat sich nicht nur erholt, sondern ist drastisch gestiegen. Die Limitierung der Tage hätte vermutlich nichts genutzt, da man mit großen Fischernetzen das Problem eines geringeren Fangs umgehen kann und somit keinen positiven Effekt auf den Thunfischbestand erzielt hätte.

Sitz der europäischen Kommission

CO2 Kompensation

Um das Problem des Allmendeguts und der damit verbunden negativen externen Effekte zu umgehen wurde im Jahr 2005 das Emissionshandelssystem (ETS) als das zentrale Instrument der Europäischen Union zur kosteneffizienten Minderung der Treibhausgasemissionen beschlossen. Er deckt alle Anlagen in der Industrie und in der Stromwirtschaft ab, was ca. 45% der europäischen Treibhausgasemissionen umfasst.
Die Idee besteht darin, eine Obergrenze für den Ausstoß an klimaschädlichen Treibhausgasen festzusetzen, und innerhalb dieser Obergrenze CO2-Zertifikate auszugeben, die die Unternehmen berechtigen, CO2 auszustoßen. Durch diesen Preis auf CO2 sollen Investitionsanreize für klimafreundliche Technologien und Verfahren geschaffen werden.
BUSSE ist nun Teil dieses europäischen Emissionshandelssystems. Denn uns liegt die Umwelt sowie nachfolgende Generationen sehr am Herzen.

Es gibt dennoch Kritik am System: Ein Kritikpunkt, welcher unter anderem vom WWF bemängelt wird, sind die vergleichsweise günstigen Preise für die Zertifikate. Solange der Preis erträglich ist, besteht kein Anreiz für die Unternehmen die Produktion klimaschonender zu entwickeln. Daher möchten wir auch diesen Punkt aus eigener Initiative für unser Unternehmen in den nächsten Jahren vorantreiben.
Alles in allem kann man also sagen, dass dieses System eine internationale Vorlage darstellen konnte und nach Zahlen der europäischen Kommission die Emissionen bereits verringern konnte. BUSSE ist stolz Teil dieses Systems zu sein, um die CO2 Emissionen zu senken.

 

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Gold Standard

Ausgleichsprojekte

Als ersten kurzfristig umsetzbaren Schritt kompensieren wir unseren aktuellen CO2 Ausstoß durch den Ankauf von Zertifikaten. Diese stellen die freiwillige Entscheidung der Europäischen Kommission im Bezug auf die Frage des geringeren CO2 Ausstoßes dar.

Hier investieren wir in 2019 in folgende nach Gold Standard geprüften internationalen Klimaschutzprojekten:

+ Wind, Taiwan, Infratest Changbin
+ Solarthermieprojekt Indien, Godawari, 50MW
+ Cookstoves, Ghana, Gyapa

Designkriterien 2020+

Designkriterien der Zukunft

Neben den bisherigen Designkriterien, die der Gründer Rido Busse bereits 1959 formulierte und die aufgrund der im 21. Jahrhundert kleiner werdenden technischen Differenzierungsmöglichkeiten immer wichtiger werden, wollen wir das Jubiläumsjahr nutzen und diese Designkriterien um die Aspekte der Nachhaltigkeit und Zukunftsfähigkeit erweitern und im täglichen Arbeiten auch mit unseren Kunden gemeinsam diskutieren, wie man aktuelle Produktentwicklungen zukunftsweisender und nachhaltiger gestalten kann, ohne dabei die Wirtschaftlichkeit und die Konkurrenzfähigkeit zu verlieren.

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